Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (2024)

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    Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (3)

    • Atman_Vizsla
    • 3. Oktober 2015
      • 3. Oktober 2015

        Grüezi allerseits!

        Hoffentlich kann mir die Schwarmintelligenz dieses Forums bei der Beantwortung meiner Frage, wie Magyar Vizslas mit dem Alleinsein umgehen (können), helfen. Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (4)

        Auch wenn sich diese Frage in erster Linie an Vizsla-Besitzerinnen und –Besitzer richtet, freue ich mich natürlich auch über Rückmeldungen und Infos von Leuten, die Vizslas (oder wesensverwandte Vorstehhunde) in irgendeiner Form kennen gelernt haben (z.B. Nachbarschaft, Bekannte, Familie) und mir deshalb ebenfalls helfen können.

        Kurz zur Situation: Ich habe mich bereits vor zehn Jahre für den Vizsla interessiert, mich dann aber doch für den Deutschen Pinscher entschieden. Nachdem mein treuer Freund vor zwei Monaten leider viel zu früh die Regenbogenbrücke überquert hat Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (5) , plane ich nun, mich wieder auf das Abenteuer Hund einzulassen. Aufgrund meiner momentanen Situation, muss ich mich aber noch knapp ein Jahr gedulden, bis es soweit sein wird. Zeit also, mich ordentlich zu informieren – was ich auch schon fleißig getan habe: Vizsla-Bücher lesen, mit Züchtern und Züchterinnen telefonieren, Forenbeiträge lesen usw.

        Eine sehr erfahrene Züchterin ist überzeugt, dass der Vizsla eigentlich gut zu mir, meinem Leben und meinen Ansprüchen an den neuen vierbeinigen Gefährten passen würde. Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (6) Deshalb hat sie mich auch eingeladen, nächste Woche ihr Rudel live kennenzulernen.

        ABER.

        Aber der Vizsla kann laut ihrer Einschätzung höchstens drei Stunden pro Tag alleine bleiben.

        Das ist für mich durchaus ein großes ABER. Schließlich werde ich ab nächstem Jahr als Gymnasiallehrer in der Schweiz meinen Hund im Schnitt ca. 6 Stunden täglich alleine lassen müssen.

        Bevor der große Aufschrei kommt, die Entwarnung: Erstens wird der Vizsla zwei Monate Zeit haben, sich an mich zu gewönnen und gemeinsam mit mir die Welt entdecken. Sobald ich wieder arbeite, werden ein Netz aus Bekannten und eine HuTa dafür sorgen, dass es dem Kleinen auch in meiner Abwesenheit gut gehen wird. (Sofern er mich nicht in die Schule begleiten darf, aber ich plane lieber für Plan B als alle Hoffnung in den oft utopischen Traum eines jeden Hundebesitzers zu setzen.) Zweitens bin ich noch unentschlossen, ob ich mir tatsächlich wieder ein Welpe anschaffen sollte/kann (obwohl das mein Traum wäre! Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (7) ) und nicht doch lieber ein Junghund im Alter von 6 bis 18 Monaten.

        Allerdings wäre mein Plan A längerfristig schon, dass mein Vizsla ab einem gewissen Alter die 5-6 Stunden pro Tag unter der Woche alleine sein können müsste. Vergesst nicht: Ich bin Lehrer – und habe entsprechend ziemlich viele „Ferien“, wo er ständig bei mir wäre... Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (8)

        Aus der Info der Züchterin ergeben sich mir gleich mehrere Fragen:

        • Ist es dem Vizsla wegen seinen rassespezifischen Eigenschaften schlechterdings nicht möglich, lange (nochmals: lange ist für mich 5-6 Stunden) alleine zu bleiben?
        • Wenn er nur 3 Stunden alleine bleiben kann – wäre es alternativ möglich, ihn nicht 5-6 Stunden am Stück alleine zu lassen, sondern stattdessen zweimal 3 Stunden pro Tag? Oder wäre das noch stressiger? Dazwischen lägen so 2 bis 4 Stunden.
        • Wenn der Vizsla so sehr auf sein Herrchen fixiert ist (was ja gerade das Schöne ist! Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (9) ), sind dann HuTa und Betreuung durch Bekannte überhaupt eine Option?
        • Wie lange bleiben eure Vizslas (oder die Vizslas eurer Bekannten) so im Schnitt alleine und wie gehen die Vizslas damit um?


        Für meinen Pinscher waren 6 Stunden wirklich ein Klacks. Natürlich habe ich ihn von klein auf gleichsam im Sekundentakt daran gewöhnt. Wenn ich nach dem Alleinbleiben frage, geht es mir aber nicht darum, herauszufinden, wie viele Stunden pro Tag der Vizsla allein zu Hause „überlebt“. Ich bin überzeugt, dass man mit gutem Training letztlich (fast) jeden Hund ans Alleinesein gewöhnen kann. Mir geht es darum zu erfahren, mit vielen Stunden diese Rasse umgehen kann ohne depressiv zu werden (oder gar einen Knacks zu bekommen). Ich möchte den Vizsla selbstredend ans Alleinesein gewöhnen und ihn keinesfalls dazu zwingen - es wäre einfach jedem Vertreter dieser wunderbaren Rasse gegenüber ungerecht, ihn zu einem Leben zu zwingen, für das er nicht gemacht wurde.

        Ich freue mich über jede Rückmeldung und Info. Herzlichen Dank im Voraus!

        Beste Grüße

        Atman

        P.S.: Um der Frage vorzubeugen, warum ich mich nach einem Pinscher für einen Vizsla interessiere, hier schon vorab die Antwort: Erstens bin ich in Sorge, dass ich den nächsten Pinscher ständig – und sei es unbewusst – mit meinem treuen Partner, mit dem ich so viele wundervolle Jahre verbringen durfte, vergleichen werde. Mein neuer Pinscher würde definitiv in (fast) jeder Hinsicht den Kürzeren ziehen – die zu füllenden Fußstapfen sind einfach zu groß… Zweitens sollte mein neuer Hund aufgrund meines Berufs deutlich aufgeschlossener gegenüber Fremden sein. Schließlich würde ich ihn nicht nur gerne auch auf Klassenfahrten und Wandertagen (und wie erwähnt, falls es mir erlaubt wird, am liebsten in die Schule) mitnehmen, sondern ihn auch gerne zu einem Schulhund ausbilden. Die tiefe Reizschwelle, das Misstrauen Fremden gegenüber, die Wachsamkeit und der Schutztrieb des Pinschers wäre für einen Lehrerhund (bzw. dessen Herrchen) daher eher schwierig… :/

        • 3. Oktober 2015

          Die Züchterin hat dir Quatsch erzählt. Es gibt immer wieder Hunde, die schlechter alleine bleiben können - und rein subjektiv mag das bei manchen Rassen auch eher auftreten - aber das an Stunden festzumachen, ist Blödsinn.

          Du hast beste Voraussetzungen und der Anschaffung steht hier aus meiner Sicht nichts im Wege. Du solltest dir aber im Klaren darüber sein, dass 6 Stunden nach nur acht Wochen recht unwahrscheinlich sind - aber anscheinend hast du dir ja schon Gedanken über eine passende Betreuung gemacht.

          • 3. Oktober 2015

            Ich glaube nicht, dass das Alleinebleiben können oder nicht können grundsätzlich irgendwas mit einer Rasse zu tun hat.

            ABER, vermehrt höre ich von Vizslas, die diesbezüglich Schwierigkeiten haben.

            Aus meiner Sicht liegt das aber eher daran, dass der Vizsla heute ein Modehund ist, als Familienhund in einem turbulenten Zuhause gehalten wird, oftmals nicht rassegerecht gearbeitet wird und die Zucht in Deutschland sehr fragwürdig inzwischen.

            Viele Vizslas aus deutschen Zuchten sind extrem kribbelig, fast schön nervös, plus das eh schon Sensible.

            Wenn man dann einen jungen Hund noch zusätzlich überdreht oder überfordert und er wenig zur Ruhe kommt oder das Ruhe halten frühzeitig lernt, kann es natürlich sein, dass das auch dazu beiträgt, dass es beim Alleinebleiben Schwierigkeiten gibt.

            Da spielen dann aber aus meiner Sicht mehrere Faktoren mit rein bzw. man hat es auch ein bisschen selbst in der Hand, wo man einen Hund kauft und was man mit ihm macht.

            Von daher kann man mit Sicherheit nicht pauschal sagen, länger als 3 Stunden geht nicht.

            • 3. Oktober 2015

              Bei deinem "Hallo" musste ich gleich an die Schweizer denken Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (11) Meine Rhodesian Ridgeback Hündin kommt nämlich aus der Schweiz und wir sind sehr oft dort unten Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (12)

              Ich kann auch nur sagen... such dir einen guten Züchter! 3 Stunden kann klappen muss aber nicht. Es gibt Hunde, egal welcher Rasse, die können alleine bleiben oder andere, die nicht mal 3 Stunden schaffen.
              Das ist ganz Individuell vom Hund Abhängig.

              Ich habe damals auch 4-7 Stunden gearbeitet und meine Hündin war von Anfang an in einer Betreuung (natürlich habe ich mir 4 Wochen frei genommen... aber das ist wirklich nicht lange)

              Meine kleine hat 8/9 Monate gebraucht um überhaupt alleine bleiben zu können. Sie hat ein halbes Sofa sowie zwei Draht Boxen auseinander genommen und nach 30min sofort in die Wohnung gemacht wenn ich nicht da war.
              In der ersten Läufigkeit ist ein riesen schalter umgefallen Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (13) Sie kann nun Problemlos 4 Stunden alleine bleiben.

              Ganz wichtig ist eben das du dir bei einem Viszlar eine Aufgabe überlegst. Hundesport etc. Am nahe liegensten wäre ja Mantrailing oder Rettungshundesport. Dort habe ich schon viele Viszlars gesehen.

              Mit meiner Hündin beginnen wir nun wieder im Mantrailing und es macht ihr Wahnsinnig viel spaß!

              • 3. Oktober 2015

                Wow, so schnell schon Antworten?! Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (14) Zum Glück habe ich mich vorhin vergessen auszuloggen... Ich dachte, dass ich zu diesem spezifischen Thema (gepaart mit meinem etwas langen Text) wenn überhaupt erst in Tagen mit Antworten rechnen kann...

                Dreamy: Ich bin ganz deiner Meinung, dass es letztlich ganz auf den individuellen Hund ankommt. Dennoch war ich über die stundegenaue Angabe, wie lange ein Vizsla allein bleiben kann, doch so überrascht, dass ich diese Info dem Forum zur Diskussion stellen wollte. Und nochmals: Nie im Leben würde ich einen Welpen an die 6 Stunden allleine lassen - dies wäre nur das anvisierte längerfristige Ziel.

                gorgeous2000: Eigentlich sehe ich das wie du. Aber genauso, wie du selbst beobachtet hast, scheint das Alleinesein für (die aktuell gezüchteten) Vizslas eben doch kein Zuckerschlecken sein. Ich glaube schon, dass gewisse Rassen aufgrund ihrer Zuchtgeschichte bestimmte Eigenschaften und Eigenheiten an den Tag legen, die es zu berücksichtigen gilt. Allerdings stellt sich hier zugleich das Henne-Ei-Problem: Ist es wirklich die Rasse eines Hundes, die zu einer bestimmten Eigenschaft führt, oder eben doch eher der Hundbesitzer, der aus einer Erwartungshaltung heraus den Hund exakt zu dem macht?

                Kenisha: Was für ein schöner Zufall! Nicht nur, weil dein Afrikaner ausgerechnet aus der Schweiz stammt, sondern gleichzeitig wie der Vizsla auch eine der schönsten Fellfarben überhaupt hat! Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (15) Dass ein Vizsla richtig ausgelastet sein will, versteht sich von selbst. Ich würde deshalb neben der bereits erwähnten Schulhundausbildung (die in der Schweiz einige aufwändige Vorprüfungen voraussetzt) gerne auch das Mantrailing erproben - nicht zuletzt, da es sich super mit der Schulhundausbildung verbinden lässt: Welche hundeunerfahrenen SchülerInnen könnte sich schon diesem "magischen" Hundetalent entziehen? Wenn das die Kinder vom großartigen Wesen des Hundes nicht überzeugt, dann weiß ich nicht... Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (16)

                Euch derweil ein schönes Wochenende! Ich freue mich jetzt schon auf Eure weiteren Beiträge! Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (17)

                • 3. Oktober 2015

                  Lise bleibt perfekt alleine. Das musste ich kein bisschen üben.

                  • 3. Oktober 2015

                    Ich habe zwar keine Vizsla, noch nicht mal einen Vorsteher, aber zwei Hunde einer Rasse, von der mir auch zu Ohren gekommen ist, dass einzelne Züchter ihren Welpenkäufern mitgeben, dass man die GAR nicht alleine lassen könne für mehr als einige Minuten! Magyar Vizslas und das Alleinesein - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum (18)

                    Sie werden im englischen Sprachraum recht zutreffend als Velcro-Dogs beschrieben, also Hunde, die sehr an ihrem Herrchen/Frauchen hängen. Stimmt auch, trotzdem können die meisten lernen, eine gewisse Zeit alleine zu bleiben. Allerdings nicht, indem man den Welpen/Junghund einfach in einen Zimmerkennel sperrt, wie in angellsächsischen Ländern leider oft üblich! Das ist vor allem bei wesensmässig weniger stabilen Exemplaren oft fatal.

                    Und da sehe ich das Problem beim Vizsla. Dadurch, dass sie (die kurzhaarigen) eine Zeitlang wirklich sehr in Mode waren, grad in der Schweiz, wurde mit wesensmässig sehr grenzwertigen Hunden gezüchtet. Man wollte sie für die ganzen Nichtjäger-Käufer nicht zu jagig, hat sie grad noch so durch die Körung gekriegt und mit ebensolchen Zuchtpartnern verpaart. Und hat nun die rassetypische Weichheit extrem verstärkt und mit fehlender Nervenstärke und überbordender Aktivität verknüpft - was weder für den Jagdgebrauch, noch als Begleithund wirklich taugt.

                    Drum würde ich dir raten: such dir den Züchter wirklich sorgfältig aus! Der MV kann durchaus auch vom Nichtjäger geführt werden, sollte aber eine anlagegerechte Beschäftigung erhalten. Dafür braucht es auch Nervenstärke - also Finger weg von Züchtern, die so hypersensible Wischels züchten, dass sie solch pauschale "Ratschläge" wie die genannten 3 Stunden vertreten - heisst meist, dass die Hunde wohl schon bei einer halben Stunde einen Nervenzusammenbruch kriegen!

                    Wenn du bereit bist, deinem Hund auch eine Anlage- und rassetypische Auslastung zu bieten (zB Dummytraining, Mantrailing oder Sanitätlen), dann solltest du auch bei Züchtern, die Wert auf Arbeitseigenschaften und stabiles Wesen legen, eine Chance haben. Und da würde ich dir auch einen Blick auf die rauhaarige Variante des MV empfehlen. An denen ist nämlich der Modetrend vorbeigegangen, und sie haben sich daher deutlich mehr Nervenstärke erhalten. Denn eigentlich ist der MV nicht für die Anforderungen als Schulhund gemacht - Ausnahmen kann es bei sorgfältiger Züchterwahl aber immer geben!

                    • 4. Oktober 2015

                      Zitat von Atman_Vizsla

                      gorgeous2000: Eigentlich sehe ich das wie du. Aber genauso, wie du selbst beobachtet hast, scheint das Alleinesein für (die aktuell gezüchteten) Vizslas eben doch kein Zuckerschlecken sein. Ich glaube schon, dass gewisse Rassen aufgrund ihrer Zuchtgeschichte bestimmte Eigenschaften und Eigenheiten an den Tag legen, die es zu berücksichtigen gilt. Allerdings stellt sich hier zugleich das Henne-Ei-Problem: Ist es wirklich die Rasse eines Hundes, die zu einer bestimmten Eigenschaft führt, oder eben doch eher der Hundbesitzer, der aus einer Erwartungshaltung heraus den Hund exakt zu dem macht?

                      Ich denke, genau da beißt sich die Katze in den Schwanz. Als extrem fähiger Hundehalter kriegt man vielleicht auch einen hibbeligen und wesensschwachen Rassevertreter auf Kurs. Und als Laie macht man auch aus seinem in sich ruhenden Welpen auf Dauer einen überdrehten und anstrengenden Junghund, der Schwierigkeiten im Alltag macht.

                      Von daher ist eine gute Zuchtstättenauswahl (vielleicht sogar im Ursprungsland) sicherlich maßgeblich. Wenn man eine gute Basis hat UND dann entsprechend auch Hundeerfahrung und Fingerspitzengefühl mitbringt, sicher eine tolle Rassewahl.

                      Ich habe mehrere junge Vizslas bei mir in Pension, die einfach als normale Familienhunde fragwürdiger Herkunft gehalten werden und die sind echt die Hölle.Tendenziell total unsicher, egal was (Geräusche, andere Hunde, fremde Menschen usw.), zusätzlich total führungslos und künstlich überdreht.
                      Einige von denen zeigen eine extrem komische Klebrigkeit an seinen Menschen. Die konnten noch nicht mal als 8 Wochen alter Welpe ertragen, wenn der Mensch mal nicht 1 mm neben denen ist. Da das aber dann auch so laufen gelassen wurde und nicht weiter aufgefallen ist, kamen die Probleme dann erst später. So gesehen wird schon der Hundebesitzer Einfluss aufs Verhalten haben, aber ein kribbeliger Rassevertreter macht einem wahrscheinlich auch unnötig Mehrarbeit als es sein müsste. Vor allem, wenn man vor hat, mit dem Hund auch zu arbeiten, steht einem das dann ja auch im Weg.

                      Einen guten Vizslazüchter zu finden ist sicher nicht ganz einfach. Ich hatte mir mal die Mühe gemacht, für einen Kunden geschaut, was es da so gibt. Entweder gab es nur die jagdlichen Zuchten, die dann natürlich auch gerne, wenn nicht sogar ausschließlich, an Jäger abgeben. Da muss man im Einzelnen wahrscheinlich schauen, ob man da einen guten Hund bekommen kann und nicht nur das, was übrig bleibt.
                      Und auf der anderen Seite gab es dann eigentlich nur noch Vermehrer.

                      Bei der Rasse würde ich nicht unbedingt dringend einen VDH-Züchter empfehlen wollen. Ich denke, dass es da vielleicht auch bei Jägern gute Hunde gibt, denn genau die können mit dieser nervösen Hibbeligkeit ja auch nichts anfangen und werden in den meisten Fällen anders züchten. Jedenfalls wäre es wichtig, dass auf entsprechende Rasseeigenschaften Wert gelegt wird - und das vor Optik.

                      Wie schon gesagt wurde, wäre vielleicht die drahthaarige Variante auch einen Blick wert. Die sind eher selten, von der Modewelle verschont geblieben und rauhhaariges Fell hat durchaus auch einige Vorteile.

                      Die Ingeborg Caminneci ist sehr firm, was die Rasse angeht, vielleicht kannst Du da ja mal ein paar Infos einholen. Die sitzt inzwischen zwar in Ungarn, aber aus meiner Sicht hat die echt Plan von der Rasse.

                      http://drahthaarvizsla.de/hp62z/frame.htm

                      Oder auch die Nicole Luxem. Die können Dir sicher auch bezüglich der kurzhaarigen Variante Auskunft geben und ggf. auch Züchter nennen.

                      http://www.von-der-wrangelsburg.de/

                      Beide sind im Tierschutz aktiv und kümmern sich auch um Not-Vizslas. Vielleicht gibt es da ja auch was Interessantes.

                      • 4. Oktober 2015

                        Ich plane für nächstes Jahr einen Wurf. Wenn du möchtest, schreib' mich an. Ist aber noch nicht 100 % in trockenen Tüchern, weil noch Untersuchungsergebnisse und Prüfungen fehlen, und der Wurf wird in der Dissidenz fallen. Mehr dazu gerne per PN - nicht hier.

                        • 4. Oktober 2015

                          Zitat von lordbao2.0

                          Ich plane für nächstes Jahr einen Wurf.[...]und der Wurf wird in der Dissidenz fallen. Mehr dazu gerne per PN - nicht hier.

                          Darf ich fragen warum in der Dissidenz? Gerne auch per PN :)

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